
Das teilte das zuständige Gericht in Seoul mit. Die Staatsanwaltschaft hatte Yoon vorgeworfen, militärische Drohnenflüge über der Nordkorea angeordnet zu haben, um einen Vorwand für die Ausrufung des Kriegsrechts zu bekommen. Dadurch seien die Spannungen mit dem Nachbarland verschärft worden. Außerdem habe Nordkorea nach dem Absturz einiger Fluggeräte Zugriff auf geheime Informationen erhalten.
Yoon war im Februar wegen des Vorwurfs der Anführung eines Aufstands zu lebenslanger Haft verurteilt worden. Er hatte im Dezember 2024 vor dem Hintergrund eines Haushaltsstreits zeitweise das Kriegsrecht ausgerufen. Gegen das Urteil hat Yoon Berufung eingelegt.
Diese Nachricht wurde am 12.06.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
