
Der Vorsitzende der Bundesschülerkonferenz, Gärtner, sagte, es sei ein Fehler gewesen, junge Menschen bei dem Gesetzentwurf nicht miteinzubeziehen. Viele von ihnen wollten sich beteiligen und seien motiviert. Die Vorsitzende des Deutschen Bundesjugendrings, Broda, warf der Bundesregierung vor, junge Menschen nicht als gleichberechtige Bürger, sondern als naheliegende Ressource zu betrachten. Der Militärhistoriker Sönke Neitzel zog in Zweifel, dass Freiwilligkeit ausreicht, um die Zielgröße von 280.000 aktiven Soldaten und 200.000 Reservisten zu erreichen. Ähnlich äußerte sich der Vorsitzende des Deutschen Bundeswehrverbandes, Wüstner. Er forderte, die Möglichkeit einer Bedarfswehrpflicht bereits im vorliegenden Gesetz zu verankern und nicht erst später über eine Rechtsverordnung.
Diese Nachricht wurde am 10.11.2025 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
