"Bild"-Bericht
Expertengremium plädiert offenbar für Renteneintritt mit 70 Jahren ab den 2060er Jahren - Absenkung des Rentenniveaus auf 46 Prozent empfohlen

Die Expertenkommission zur Reform der gesetzlichen Rentenversicherung will einem Medienbericht ⁠zufolge die Anhebung ⁠des Renteneintrittsalters auf maximal 70 Jahre empfehlen. Diese Grenze solle bis zu den 2060er Jahren erreicht werden, ab den 2040ern solle eine schrittweise Anhebung beginnen, berichtet die "Bild"-Zeitung unter Berufung auf Kommissionskreise.

    Ein glückliches Paar mit weißem Haar steht mit einem Kaffeebecher in der Hand vor einem Schaufenster, im Hintergrund stehen Fahrräder
    Im Juni sollen die Empfehlungen der Expertenkommission zur Rentenreform vorgestellt werden. (picture alliance / Westend61 / Kniel Synnatzschke)
    Die Rente mit 70 würde demzufolge für alle gelten, die nach 1990 geboren sind. Zur finanziellen Stabilisierung wolle das Gremium außerdem ein Absenken des Rentenniveaus auf ​46 Prozent anregen. ‌Aktuell liegt der Wert bei 48 Prozent. Das Rentenniveau ist eine Rechengröße, sie sagt nicht direkt etwas über die Rente jedes Einzelnen aus. Grundsätzlich soll laut dem Bericht die Rente insgesamt höher ausfallen - mit gesetzlicher, betrieblicher und privater Vorsorge.
    Nach wie vor umstritten unter den Experten sei die Frage, ob auch Beamte künftig in die gesetzliche Rentenversicherung einzahlen sollen. ‌Die Rentenkommission will ihren Bericht offiziell Ende Juni präsentieren.
    Diese Nachricht wurde am 21.05.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.