
Sollte der Wal für einen Bergeversuch in die Höhe geliftet werden, würde seine Haut abziehen. Das bedeute ein erhöhtes Leiden. Die einzig verbliebene Option sei, das Tier in Ruhe zu lassen.
Mecklenburg-Vorpommerns Umweltminister Backhaus bot den Küstenbundesländern Niedersachsen und Schleswig-Holstein eine Zusammenarbeit für künftige vergleichbare Fälle an. Der nächste Wal werde kommen, betonte der SPD-Politiker - nicht zuletzt als Folge des Klimawandels. Der Buckelwal irrte mehrere Wochen durch die Ostsee und liegt inzwischen seit Tagen vor der Insel Poel. Sämtliche Rettungsversuche, das Tier wieder in Richtung offenes Meer zu leiten, waren zuvor gescheitert.
Diese Nachricht wurde am 07.04.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
