
Die Hintergründe sind unklar. Wie die Nachrichtenagentur AFP meldet, handelte es sich um zwei Sprengsätze. Einer war in einem Müllcontainer platziert, der andere in einem Fahrzeug nahe dem Hotel, in dem Macron die Nacht verbracht hatte. Nach Angaben des französischen Präsidialamts ist Macron wohlauf und wird seinen Besuch fortsetzen.
Er ist der erste westliche Staatschef, der das Land seit dem Sturz von Machthaber Assad im Jahr 2024 offiziell besucht. Neben Gesprächen mit Übergangspräsident Scharaa stehen ein Wirtschaftsforum und Treffen mit Akteuren der Zivilgesellschaft auf dem Programm. Macron sprach von einem neuen Kapitel der Stabilität und des Friedens.
Der ehemalige Rebellenführer Scharaa hatte nach der Machtübernahme die Nähe zu westlichen Ländern und zu Staaten im Nahen Osten gesucht, auch um den Wiederaufbau Syriens nach 13 Jahren Bürgerkrieg voranzutreiben. Macron reist im Anschluss an seinen Besuch zum NATO-Gipfel nach Ankara weiter.
Diese Nachricht wurde am 07.07.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
