Sorge um Klimaschutz
"Extrem teure Heizkostenfalle": Dröge (Grüne) kritisiert Reform des Heizungsgesetzes

Grünen-Fraktionschefin Dröge hat die Reform des sogenannten Heizungsgesetzes kritisiert.

    Die Fraktionsvorsitzende von Bündnis 90/Die Grünen im Deutschen Bundestag, Katharina Dröge bei einer Rede.
    Die grüne Fraktionsvorsitzende im Bundestag, Katharina Dröge (picture alliance / dpa / Michael Kappeler)
    Dröge sagte im Deutschlandfunk, mit diesen Regeln gäben Union und SPD den Klimaschutz auf und schickten die Mieter in eine, Zitat, "extrem teure Heizkostenfalle". Dröge bemängelte, dass künftig bei Öl- und Gasheizungen ein wachsender Anteil des Betriebs mit Brennstoffen wie Biomethan und Wasserstoff erfolgen soll. Die Grünen-Politikerin betonte, beide seien knapp und extrem teuer und würden auch in der Industrie dringend gebraucht. Wörtlich sprach von Dröge von einer "Luxusgasquote". Sie unterstrich, im Betrieb seien Wärmepumpen heute schon günstiger als etwa die Gasheizung.
    Die Pläne von Union und SPD sehen vor, dass auch in Zukunft neue Öl- und Gasheizungen eingebaut werden würfen. Die Förderung klimafreundlicher Anlagen wie Wärmepumpen soll bis mindestens 2029 laufen. Zudem entfällt die Regelung, dass jede neue Heizung mit 65 Prozent erneuerbaren Energien betrieben werden muss.
    Diese Nachricht wurde am 26.02.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.