
Dröge sprach im Deutschlandfunk von einer "extrem teuren Heizkostenfalle". Sie verwies darauf, dass künftig bei Öl- und Gasheizungen ein wachsender Anteil des Betriebs mit Brennstoffen wie Biomethan und Wasserstoff erfolgen solle. Beide seien knapp und extrem teuer und würden auch in der Industrie dringend gebraucht.
Bundeswirtschaftsministerin Reiche hatte dagegen betont, Ziel der Reform sei es, die Bürger in die Lage zu versetzen, ihre Anlagen kosten- und klimaeffizient zu modernisieren. Beim Austausch gebe es wieder mehr Entscheidungsfreiheit.
Die Pläne von Union und SPD sehen vor, dass auch in Zukunft neue Öl- und Gasheizungen eingebaut werden dürfen. Die Förderung klimafreundlicher Anlagen wie Wärmepumpen soll bis mindestens 2029 laufen. Zudem entfällt die Regelung, dass jede neue Heizung mit 65 Prozent erneuerbaren Energien betrieben werden muss.
Diese Nachricht wurde am 26.02.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
