
Dabei handelt es sich um Kryptowährungen, die in ihrem Wert eins zu eins an den Euro gekoppelt sind. Befürwortern zufolge vereinfachen sie digitale Zahlungen, insbesondere über Landesgrenzen hinweg.
Lagarde betonte dagegen, die Stablecoins könnten die Arbeit der Europäischen Zentralbank behindern und Finanzkrisen verschärfen. Ihr zufolge sind solche Kryptowerte in Marktturbulenzen anfällig für panikartige Verkäufe durch Anleger. Zudem schwächten sie die Fähigkeit der EZB, mit ihrer Zinspolitik alle Bereiche der Wirtschaft zu erreichen. Die damit verbundenen Risiken wögen schwerer als mögliche kurzfristige Vorteile, betonte Lagarde.
Mehrere Anbieter haben bereits solche an den Euro gekoppelte Stablecoins entwickelt, andere arbeiten derzeit daran.
Diese Nachricht wurde am 08.05.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
