
David Gogishvili, Geograf an der Universität Lausanne (Unil), sagte, Forschungen der Unil zeigten, dass die WM "den größten CO2-Fußabdruck in der Geschichte des internationalen Sports" hinterlassen werde. Die Unil hat berechnet, dass bei den Olympischen Spielen 2024 in Paris rund 1,75 Millionen Tonnen CO2 ausgestoßen wurden, bei der Fußball-WM in Katar im Jahr 2022 3,17 Millionen Tonnen. Für die WM in diesem Jahr rechnet Gogishvili mit fünf bis neun Millionen Tonnen CO2.
Das Hauptproblem der bevorstehenden WM liegt demnach in den enormen Entfernungen zwischen den einzelnen Stadien. Die Distanz zwischen Miami und Vancouver etwa beträgt mehr als 4.500 Kilometer. Vor allem der Flugverkehr - genutzt von Mannschaften, Offiziellen, Medienvertretern und den "mehr als fünf Millionen Fans", die die FIFA anpeilt - stellt die größte Quelle für CO2-Emissionen dar.
Diese Nachricht wurde am 22.05.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
