Berichte über Anschlagspläne
Faeser betont Entschlossenheit der Sicherheitsbehörden

Nach Medienberichten über einen russischen Anschlagsplan gegen Rheinmetall-Chef Papperger hat Innenministerin Faeser die Entschlossenheit der deutschen Sicherheitsbehörden betont.

    Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD)
    Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD) (picture alliance / dpa / Sebastian Gollnow)
    Man werde sich nicht einschüchtern lassen und weiter alles tun, um russische Bedrohungen in Deutschland zu unterbinden, sagte Faeser der Deutschen Presseagentur. Die Schutzmaßnahmen seien in den vergangen Jahren massiv hochgefahren worden. Die Bedrohungen reichten von Spionage, Sabotage und Cyberattacken bis hin zu Staatsterrorismus, fügte die SPD-Politikerin hinzu. Der Vorsitzende des Verteidigungsausschusses im Bundestag, der FDP-Politiker Faber, forderte in der „Bild“-Zeitung als Konsequenz aus den Anschlagsplänen die Ausweisung von Diplomaten und gegebenenfalls internationale Haftbefehle. Der CDU-Verteidigungspolitiker Kiesewetter verlangte im ZDF eine Verstärkung der deutschen Nachrichtendienste.
    Nach Berichten des US-Senders CNN und weiterer Medien wurde Anfang des Jahres ein Mordanschlag auf Papperger vereitelt. Moskau wies die Berichte zurück. Es handle sich um Fake News, die man nicht ernst nehmen könne, erklärte Kreml-Sprecher Peskow.

    Mehr zum Thema

    Rüstungsindustrie – Was über die mutmaßlichen Anschlagspläne gegen den Rheinmetall-Chef bekannt ist
    Rheinmetall-Chef Papperger – Entrüstung über angebliche Anschlagspläne
    Diese Nachricht wurde am 12.07.2024 im Programm Deutschlandfunk gesendet.