
Faeser sagte bei der Vorstellung der Polizeilichen Kriminalstatistik für das Jahr 2023, es seien schnelle Verfahren, konsequente Urteile und spürbare Strafen nötig. Zugleich müssten auch die sozialen Ursachen von Kriminalität bekämpft werden, betonte die SPD-Politikerin.
Die Polizei meldete für das vergangene Jahr 5,9 Millionen Straftaten - ein Anstieg um 5,5 Prozent zum Vorjahr. Demnach nahmen sowohl Gewalt- und Jugendkriminalität sowie die Kriminalität von Ausländern zu. Der Anteil Tatverdächtiger ohne deutschen Pass stieg auf 41 Prozent.
Der Vorsitzende der Innenminister-Konferenz, Brandenburgs Ressortchef Steubgen, forderte, die Statistik dürfe nicht schön geredet oder ignoriert werden. Es dürfe jedoch auch keinen Alarmismus oder Generalverdacht gegenüber Ausländern geben, betonte der CDU-Politiker.
Diese Nachricht wurde am 09.04.2024 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
