
Faeser sagte im ARD-Fernsehen, derzeit gebe es dafür ein "historisches Momentum". Die Ampelkoalition habe sich darauf geeinigt, dass Asylverfahren bereits an den EU-Außengrenzen stattfinden und höchstens zwölf Wochen dauern sollen. Anschließend könnten solidarische Mitgliedsstaaten einen Teil der Menschen aufnehmen. Faeser zufolge wird darüber auf EU-Ebene seit Monaten in einer Arbeitsgruppe verhandelt. Zuletzt wurde in Deutschland auch wieder verstärkt über eine Ausweitung der Liste mit sogenannten "sicheren Herkunftsstaaten" diskutiert.
Dafür plädierten unter anderem Hamburgs Erster Bürgermeister Tschentscher von der SPD und Sachsens CDU-Ministerpräsident Kretschmer. Im Gespräch sind unter anderem Georgien, Marokko, Algerien und Tunesien.
Diese Nachricht wurde am 01.05.2023 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
