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Rechtsextremismus
Faeser warnt vor Vernetzung mit der AfD

Bundesinnenministerin Faeser hat vor einer Vernetzung von Verfassungsfeinden mit AfD-Vertretern gewarnt.

    Berlin: Nancy Faeser (SPD), Bundesministerin des Innern und Heimat, steht hinter einem Mikrofon.
    Bundesinnenministerin Faeser (Archivbild) (Britta Pedersen / dpa / Britta Pedersen)
    Die SPD-Politikerin bezog sich dabei auf einen Bericht über die Teilnahme von AfD-Politikern an einer Versammlung der rechtsextremistischen Identitären Bewegung in Potsdam. Faeser sagte dem Magazin "Stern", daran werde die Notwendigkeit deutlich, dass der Verfassungsschutz sehr genau beobachte, welche Kontakte es im rechtsextremistischen Spektrum gebe. Die Innenministerin betonte, Deutschland sei eine wehrhafte Demokratie, die es nicht hinnehme, dass Rechtsextremisten ihre rassistischen Ausgrenzungspläne schmiedeten.
    Dem Bericht zufolge war hinter verschlossener Tür auch über eine sogenannte "Remigration" gesprochen worden, also Pläne zur massenhaften Ausweisung von Menschen mit Migrationshintergrund.
    Diese Nachricht wurde am 11.01.2024 im Programm Deutschlandfunk gesendet.