
Die SPD-Politikerin sagte, so etwas dürfe nicht passieren. Man werde sehr genau aufarbeiten, woran es gelegen habe. Ein Sprecher des Innenministeriums betonte, betroffen seien Sicherheitsmaßnahmen von Landespolizei, Bundespolizei und Bundeskriminalamt. Ein Regierungssprecher erklärte, der Kanzler selbst habe sich zu keiner Zeit bedroht gefühlt.
In Frankfurt hatte sich am Mittwoch ein Autofahrer mit seinem Privatfahrzeug dem Kanzler-Konvoi angeschlossen und war so in den abgesperrten Teil des Flughafens gelangt. Als Scholz sein Fahrzeug verließ, stürmte der Mann auf ihn zu, schüttelte ihm die Hand und umarmte ihn. Erst dann wurde er von Personenschützern des Bundeskriminalamts und Polizisten festgenommen.
Diese Nachricht wurde am 26.05.2023 im Programm Deutschlandfunk gesendet.