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Arbeitskampf
Fahrgastverhand fordert Notfall-Fahrplan für Streiktage nach Vorbild Frankreichs und Italiens

Der Vorsitzende des Fahrgastverbands Pro Bahn, Neuß, fordert einen Notfall-Fahrplan für Streiktage.

    Eine Anzeigetafel an einem Bahnhof zeigt vielfach an, dass Züge ausfallen.
    Der Fahrgastverband Pro Bahn fordert einen Notfallplan. (imago / Marc John)
    Einmal pro Stunde müsse in jede Richtung von jedem Bahnhof ein Zug fahren, sagte er im Deutschlandfunk. Solche Notfallfahrpläne gebe es bereits in den Nachbarländern Frankreich und Italien. Es sei an der Zeit, dies auch in Deutschland einzuführen.
    Im Bahnverkehr wird derzeit gestreikt. Die Gewerkschaft EVG hat ihre Mitglieder bis 11 Uhr vormittags zum Arbeitskampf aufgerufen. Gestreikt wird bei der Deutschen Bahn und in weiteren rund 50 Bus- und Bahn-Unternehmen. Betroffen sind die S-Bahn, der Regional- und Fernverkehr. Damit müssen sich Reisende auf Zugausfälle und Verspätungen einstellen. Die Bahn kündigte an, den Fernverkehr bis 13 Uhr komplett einzustellen. Beeinträchtigungen sind noch bis zum Abend möglich. - Auch im Luftverkehr kommt es heute wieder zu Einschränkungen.
    Diese Nachricht wurde am 21.04.2023 im Programm Deutschlandfunk gesendet.