Nach Mord an Student
Fall Nowak: London wirft US-Vizepräsident Vance Einmischung vor

Die britische Regierung hat US-Vizepräsident Vance wegen seiner Äußerungen zum Mord an einem Studenten Einmischungsversuche vorgeworfen.

    Viele Menschen protestieren vor der Polizeiwache in Southampton. Ein Plakat mit dem Namen "Henry Nowak" wird von einem Mann hochgehalten.
    Proteste nach Tod von Henry Nowak in Southampton (Gareth Fuller/PA Wire/dpa)
    Vance hatte auf der Plattform X von einem inakzeptablen Mord gesprochen. Er behauptete dort, der 18-Jährige wäre noch am Leben, wenn die europäischen Eliten der Politik des Selbsthasses und der massiven Einwanderung standgehalten hätten. Auch der US-Unternehmer Musk hatte mehrfach umstrittene Beiträge zum Tod des Studenten Henry Nowak im englischen Southampton veröffentlicht.
    Der 18-jährige war von einem Angehörigen der Sikh-Minderheit mit einem Messer schwer verletzt worden. Er starb unter den Augen der Polizei, die seinen Aussagen keinen Glauben schenkten und ihm Handschellen anlegten. Der Fall löste teils gewalttätige Proteste auch von Rechtsextremen aus.
    Diese Nachricht wurde am 05.06.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.