Nach Mord an Student
Fall Nowak: Premier Starmer wirft Elon Musk Spaltung im Land vor

Der britische Premierminister Starmer hat dem US-Multimilliardär Musk wegen seiner Äußerungen zum Mord an einem Studenten eine unbotmäßige Einmischung vorgeworfen.

    Keir Starmer blickt ernst nach oben. Hinter ihm ist eine Wand mit Logos der Metropolitan Police.
    Der britische Premierminister Keir Starmer (picture alliance / Peter Nicholls / Pool Getty Images Europe via AP / Peter Nicholls)
    Starmer sagte vor Journalisten, Musk versuche, in Großbritannien Zwietracht zu säen.
    Der US-Unternehmer hatte in den vergangenen Tagen auf seiner Plattform X mehrfach umstrittene Beiträge zum Fall des Studenten Nowak im englischen Southampton veröffentlicht. Dieser war von einem Angehörigen der Sikh-Minderheit mit einem Messer schwer verletzt worden und hatte dies auch Polizisten mitgeteilt. Diese schenkten Nowak aber keinen Glauben, der noch am Tatort starb. Stattdessen glaubte die Polizei dem Täter, der sich selbst als Opfer eines rassistischen Angriffs darstellte. Der Fall löste teils gewalttätige Proteste auch von Rechtsextremen aus. Musk behauptete unter anderem, der britischen Polizei werde vorgeschrieben, rassistisch gegenüber Weißen zu sein.
    Diese Nachricht wurde am 04.06.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.