Medienkonsum
Familienministerin Prien fordert weniger Bildschirmzeit für Kinder

Bundesfamilienministerin Prien hat vor den negativen Auswirkungen von zu viel Medienkonsum bei Kindern gewarnt.

    Karin Prien stützt bei einer Bundespressekonferenz den Kopf auf der Hand auf und schaut prüfend ins Publikum.
    Bundesfamilienministerin Karin Prien will den Medienkonsum von kleinen Kindern reduzieren. (Archivbild) (picture alliance / photothek.de / Neele Janssen)
    Es müsse eigentlich gesellschaftlicher Standard sein, dass Kinder unter drei Jahren überhaupt keinen Zugang zu digitalen Medien hätten, sagte die CDU-Politikerin der Welt am Sonntag. Um das zu erreichen, könne über gesetzliche Regelungen zumindest nachgedacht werden. Eltern müssten viel deutlicher vermittelt bekommen, wie schädlich ein zu früher Medienkonsum für die Entwicklung ihrer Kinder sei.
    Darüber hinaus will Prien über das Kita-Qualitätsentwicklungsgesetz regeln, dass Kinder rund um den vierten Geburtstag auf ihren Sprach- und Entwicklungsstand untersucht werden.
    Diese Nachricht wurde am 30.05.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.