Handy-Nutzung an Schulen
Familienministerin Prien spricht sich gegen einheitliche Regelungen aus

Vor dem sogenannten Handygipfel in Dresden hat sich Bundesbildungsministerin Prien gegen einheitliche Regelungen zur Nutzung von Smartphones an Schulen ausgesprochen.

    Karin Prien, Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend sitzt während der Digitalmesse Republica auf eienr Bühne und spricht.
    Karin Prien, Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (picture alliance / dpa / Annette Riedl)
    Der Föderalismus sei bei dem Thema nicht das Problem, sagte die CDU-Politikerin dem Deutschlandfunk. Sie sei froh, dass sich mittlerweile alle zuständigen Länderminister um sinnvolle Regelungen bemühten. Prien wies aber darauf hin, dass Handy-Verbote an Schulen allein das Problem nicht lösen könnten. Kinder und Jugendliche müssten auch außerhalb der Schule vor zu viel Smartphone-Nutzung geschützt werden, vor allem von ihren Eltern.
    Zu dem "Handygipfel" in Dresden hatte der sächsische Kultusminister Clemens eingeladen. Neben Ministerin Prien werden auch Experten wie etwa Neurowissenschaftler erwartet.
    Diese Nachricht wurde am 28.08.2025 im Programm Deutschlandfunk gesendet.