
Präsidentin Ostermann sprach nach Gremiensitzungen von einem Fehler. Man müsse andere Wege der Auseinandersetzung finden, wie man der AfD kritisch begegnen und gleichzeitig deutlich machen könne, wofür man selbst stehe. Der Verband hatte im Oktober zu einem Parlamentarischen Abend in einer Niederlassung der Deutschen Bank in Berlin erstmals auch Vertreter der AfD eingeladen. Ostermann hatte damals erklärt, mit Andersdenkenden zu diskutieren, heiße nicht, deren Positionen zu akzeptieren. Der Schritt löste gleichwohl Kritik aus. In der Folge traten die Unternehmen Rossmann, Vorwerk und Fritz-Kola aus dem Verband aus.
Ostermann betonte in ihrer jüngsten Stellungnahme, das Programm der AfD sei wirtschaftsfeindlich und schade dem Standort Deutschland.
Diese Nachricht wurde am 30.11.2025 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
