Gesundheitsbehörde CDC
Fast 1.400 neue Mpox-Fälle innerhalb einer Woche in Afrika

Auf dem afrikanischen Kontinent breitet sich die Mpox-Krankheit weiter aus.

    Ein Mitarbeiter in einem Gesundheitszentrum im Kongo. Er trägt einen Mundschutz und einen blauen Plastikkittel. In den Händen hält er Medikamente.
    Ein Mitarbeiter in einem Gesundheitszentrum im Kongo (picture alliance / Moses Sawasawa)
    Die Gesundheitsbehörde "CDC Africa" meldete knapp 1.400 neue Fälle innerhalb einer Woche. Insgesamt seien es seit Jahresbeginn fast 19.000 Erkrankungen, sagte CDC-Generaldirektor Kaseya vor Journalisten. 541 Menschen seien bislang daran gestorben.
    Der Schwerpunkt der Ausbrüche liegt in Zentralafrika. Besonders betroffen ist die Demokratische Republik Kongo. Dort erwartet das Gesundheitsministerium nach eigenen Angaben für kommende Woche eine erste Lieferung von Impfstoffen aus den USA.
    Die Weltgesundheitsorganisation hatte am Mittwoch wegen der Mpox-Ausbrüche in Afrika und einer neuen, womöglich gefährlicheren Variante die höchste Alarmstufe ausgerufen. Die Europäische Gesundheitsbehörde schätzt das Risiko einer Ausbreitung in der EU allerdings als sehr gering ein. Das Mpox-Virus wird vor allem durch engen Hautkontakt übertragen.
    Diese Nachricht wurde am 20.08.2024 im Programm Deutschlandfunk gesendet.