
Die Beschwerdestelle nimmt Hinweise auf jugendgefährdende Online-Inhalte entgegen. Sie soll Kinder und Jugendliche vor gefährlichen oder nicht altersgerechten Online-Inhalten schützen. In drei Vierteln der Fälle war die Beschwerde begründet, es wurde also ein Rechtsverstoß festgestellt, wie die Stelle mitteilte.
Darstellungen des sexuellen Missbrauchs Minderjähriger bilden demnach die mit Abstand größte Kategorie der begründeten Beschwerden. Ein prägendes Phänomen des Jahres 2025 war dabei die Zunahme von virtuellen Missbrauchsdarstellungen.
Die Kategorie Pornografie machte den zweitgrößten Anteil an den Beschwerden aus. Hierbei handelt es sich primär um Verstöße gegen die Pflicht zur Altersverifikation, denn solche Inhalte dürfen nur Erwachsenen zugänglich gemacht werden, wie es hieß. Die Zahlen im Bereich Hasskriminalität sowie Gewaltdarstellungen waren dagegen im Vergleich zum Vorjahr leicht rückläufig.
Diese Nachricht wurde am 23.04.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
