
Von ihnen verpflichteten sich bislang 530 Freiwillige für den Wehrdienst, wie aus einer Auswertung des Bundesverteidigungsministeriums hervorgeht. 96 Prozent der angeschriebenen Männer füllten den Fragebogen aus. In den übrigen Fällen werde nun ein Ordnungswidrigkeitsverfahren geprüft. Bei den Frauen betrug die Quote rund vier Prozent. Für sie ist eine Antwort nicht verpflichtend.
Unabhängig von den Fragebögen, also bei allen in Frage kommenden Altersgruppen, gingen nach Angaben des Ministeriums rund 38.500 Bewerbungen ein. Das ist ein Plus von 24 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Es gab etwa 11.000 Einstellungen, das sind rund 13 Prozent mehr.
Der Vorsitzende des Verteidigungsausschusses im Bundestag, Röwekamp, sagte dem Redaktionsnetzwerk Deutschland, es sei erfreulich, dass so viele junge Menschen der Aufforderung zur Beantwortung der Fragen nachgekommen seien. Die Rückmeldequote der Frauen sei aber enttäuschend.
Diese Nachricht wurde am 25.06.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
