
Fast 50 Länder erklärten bei den Vereinten Nationen, eine solche Drohung sei inakzeptabel. UNO-Generalsekretär Guterres sagte in New York, er sei zutiefst besorgt. Die Europäische Union bestellte den Geschäftsträger der russischen Botschaft in Brüssel ein, betonte aber zugleich, ihre Mitarbeiter würden in Kiew bleiben. Ähnlich reagierte das Auswärtige Amt in Berlin. Dort wurde der russische Botschafter in Deutschland einbestellt. Ein Sprecher des Auswärtigen Amtes sagte, Angriffe auf diplomatische Vertretungen würden einen schweren Verstoß gegen humanitäres Völkerrecht darstellen.
Russland hatte gestern neue Angriffe auf Kiew angekündigt. Das Außenministerium in Moskau erklärte, diese würden sowohl auf Entscheidungszentren als auch auf Kommandoposten zielen. Ausländische Bürger, einschließlich des Personals diplomatischer Missionen und internationaler Organisationen wurden aufgefordert, Kiew zu verlassen.
Diese Nachricht wurde am 26.05.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
