Migration
Fast 8.000 Migranten 2025 auf Fluchtrouten gestorben oder vermisst

Nach Angaben der Internationalen Organisation für Migration IOM sind im vergangenen Jahr fast 8.000 Menschen auf Fluchtrouten ums Leben gekommen oder verschollen.

    Nach dem Angriff von Rebellengruppen auf die Stadt Myawaddy in Myanmar flüchten die Menschen über einen Fluss in die thailändische Provinz Tak. (Archivbild)
    Auf Fluchtrouten, hier in Myanmar, sind 2025 über 8.000 Menschen ums Leben gekommen oder verschollen. (Archivbild) (picture alliance / ASSOCIATED PRESS / Warangkana Wanichachewa)
    Am gefährlichsten waren demnach die Seewege nach Europa, auf die vier von zehn Todesfälle entfielen, teilte die Unterorganisation der Vereinten Nationen mit. Viele Opfer seien ertrunken, ganze Boote auf offener See spurlos verschwunden. Zahlreiche weitere Tote habe es laut IOM in Westafrika auf der Route in Richtung Norden nach Europa sowie in Myanmar und benachbarten Ländern gegeben. Dort seien 2025 Hunderte Flüchtlinge der muslimischen Rohingya-Minderheit auf der Flucht ums Leben gekommen.
    Diese Nachricht wurde am 21.04.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.