
Damit überholte der Film von US-Regisseur Antoine Fuqua den bisherigen Rekordhalter "Oppenheimer". Das berichtet das Branchenportal "Boxoffice Mojo". Christophers Nolans Film über den Physiker Oppenheimer, der an der Atombombe forschte, hatte weltweit gut 975 Millionen US-Dollar eingespielt. Die Verfilmung der Lebensgeschichte von Queen-Sänger Freddie Mercury brachte es 2018 weltweit auf 911 Millionen Dollar.
"Michael" erzählt von der Kindheit Jacksons bis zur "Bad"-Tour in den 1980er Jahren. Der Neffe des Sängers, Jaafar Jackson (29), spielt die Hauptrolle. Allerdings spart der Film zentrale Episoden aus dem Leben des im Jahr 2009 gestorbenen Popstars aus. So werden die gegen den Sänger erhobenen Missbrauchsvorwürfe nicht thematisiert, die später an seinem Image kratzten, und die erst Jahre nach "Bad" öffentlich erhoben wurden. Deshalb monierten viele Filmkritiker, dass "Michael" ein zu glattes und unkritisches Bild des Sängers liefere.
Diese Nachricht wurde am 29.06.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
