
Er soll den Vorstellungen der Parteispitze nach auf sozial besonders schutzwürdige Fälle wie Kindererziehung, Pflege von Angehörigen oder berufsbegleitende Weiterbildung beschränkt werden. Auch die Lohnfortzahlung im Krankheitsfall soll mit zwei Karenztagen beschnitten werden. Zum Abbau der Bürokratie schlagen die Freien Demokraten in den kommenden fünf Jahren die Abschaffung oder Zusammenlegung von mindestens 100 der über 900 Bundesbehörden vor.
Strack-Zimmermann warnt Parteichef Kubicki vor Alleingängen
Der neu gewählte Generalsekretär der FDP, Hagen, verlangte von der Bundesregierung bessere Reformen. Wenn aus der Regierung Vorschläge kämen, bedeuteten diese meistens Mehrbelastungen für die Menschen, sagte Hagen auf dem Bundesparteitag in Berlin. Auch litten Unternehmen unter zu hohen Steuern und Abgaben. Er warb bei den Delegierten dafür, die FDP zum Reformmotor in Deutschland zu machen. Sie solle eine Partei des Aufschwungs sein.
Gestern hatte die FDP-Politikerin Strack-Zimmermann eine Kampfabstimmung über den Parteivorsitz verloren. Sie warnte den neuen Vorsitzenden Kubicki vor Alleingängen. Dieser wisse jetzt, dass es 60 zu 40 stehe, sagte Strack-Zimmermann der "Bild"-Zeitung mit Blick auf das Ergebnis bei der gestrigen Wahl. Kubicki müsse jetzt verbinden. Dieser sagte wiederrum, Strack-Zimmermann habe 40 Prozent bekommen und wisse nun wo der Hammer hänge.
Diese Nachricht wurde am 31.05.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
