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FDP-Nachwuchs bekräftigt Forderung nach Rückzug von Parteichef Dürr und Generalsekretärin Büttner: Julis wollen Neuwahl der Spitze erzwingen

Die Nachwuchsorganisation der FDP hat die Bundesspitze um Parteichef Dürr und Generalsekretärin Büttner erneut zum Rücktritt aufgefordert.

    Die FDP Politiker (v.l) Nicole Büttner, Generalsekretärin der FDP, Christian Dürr, Vorsitzender der FDP und Hans-Ulrich Rülke, Landesvorsitzender der FDP Baden-Württemberg, stehen vor dem traditionellen Dreikönigstreffen der FDP vor dem Opernhaus.
    Nicole Büttner, Generalsekretärin der FDP & Christian Dürr, FDP-Parteivorsitzender - hier mit Hans-Ulrich Rülke, Landesvorsitzender der FDP Baden-Württemberg beim Dreikönigstreffen (Archivbild) (picture alliance / dpa / Bernd Weißbrod)
    Angesichts der Wahlniederlage in Baden-Württemberg, sagte der Vorsitzende der Jungen Liberalen, Flebbe, dem Redaktionsnetzwerk Deutschland, man beharre darauf, dass eine Neuwahl des Präsidiums auf die Tagesordnung des Parteitags Ende Mai komme, und werde dafür auch eine Mehrheit finden. Es gebe breite Unterstützung in der FDP für einen Wechsel an der Spitze. Der Rückzug von Dürr und Büttner sei nötig, weil sie den Abstieg der Partei offenkundig nicht aufhalten könnten. Die FDP stagniere unterhalb der Wahrnehmungsschwelle. Dürr und Büttner hätten mehrfach bewiesen, dass sie ohne Plan seien, um dies zu ändern. Deshalb müssten sie Platz für andere machen. Dürr und Büttner waren vergangenes Jahr gewählt worden; eine Neuwahl steht turnusgemäß erst kommendes Jahr wieder an.
    Bei der Landtagswahl in ihrem Stammland Baden-Württemberg am vergangenen Sonntag hatte die Partei den Wiedereinzug in den Landtag verpasst. Bei den Wahlen in Rheinland-Pfalz am kommenden Sonntag droht der FDP laut Umfragen ebenfalls eine Niederlage. 
    Diese Nachricht wurde am 15.03.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.