
Der bau- und wohnungspolitische Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion, Föst, sagte im Deutschlandfunk, der Bereich sei überreguliert. Tausende Normen, Gesetze und Vorschriften verhinderten, dass mehr gebaut werde. Zudem seien die Kosten zu hoch. Man werde daher spätestens in der zweiten Jahreshälfte eine Novelle des Baugesetzbuches auf den Weg bringen. Föst verwies auf Finnland, wo das Antragsverfahren für Bauprojekte inzwischen komplett automatisiert durchgeführt werde.
Der FDP-Politiker kritisierte die Pläne von Wirtschaftsminister Habeck zum Ersatz von Gas- und Ölheizungen. Seine Partei habe das Gesetz gestoppt, weil es handwerkliche Lücken habe. Ein Verbot von Gasheizungen werde die FDP nicht mittragen, meinte Föst. Der Koalitionsvertrag von SPD, Grünen und FDP sieht die Einführung eines Förderprogramms für den Wohnungsneubau vor, das insbesondere die Treibhausgas-Emissionen fokussiert. Unter anderem "zum 1. Januar 2025 soll jede neu eingebaute Heizung auf der Basis von 65 Prozent erneuerbarer Energien betrieben werden."
Diese Nachricht wurde am 21.03.2023 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
