
Es sei Aufgabe der FDP, die politische Mitte zu stärken und den Liberalismus in seiner ganzen Breite zu verteidigen, sagte sie den Zeitungen der Funke- Mediengruppe. Die Partei nach rechts zu öffnen, sei der falsche Weg. Die FDP stehe für individuelle Freiheit, Rechtsstaatlichkeit, eine starke Wirtschaft und eine offene Gesellschaft. Es könne für Liberale keine Zusammenarbeit, keine Relativierung und auch keine strategischen Spielräume gegenüber Rechtsextremen geben. Zuvor hatte sich der Bewerber um den FDP-Vorsitz, Kubicki, kritisch zur sogenannten Brandmauer zur AfD geäußert. Die stehe weder in der Verfassung noch sei sie gesetzgegeben. Er kenne keine Brandmauer.
Strack-Zimmermann unterstützt bei den im Mai anstehenden Vorstandswahlen Kubickis Gegenkandidaten, den nordrhein-westfälischen FDP-Chef Höne. Der jetzige Parteichef Dürr hatte seinen Verzicht erklärt.
Diese Nachricht wurde am 24.04.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
