Chemie- und Pharmaindustrie
Festgefahrene Tarifgespräche gehen in dritte Runde

Die bundesweiten Tarifverhandlungen für die rund 585.000 Beschäftigten der Chemie- und Pharmaindustrie gehen heute in die dritte Runde.

    Langenhagen: Die Delegationen der Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie (l, IGBCE) und vom Bundesarbeitgeberverband Chemie (r, BAVC) sitzen sich zu Beginn der Tarifrunde der Chemie- und Pharmaindustrie gegenüber.
    Die Tarifverhandlungen für Beschäftigte in der Chemie- und Pharmaindustrie werden heute fortgesetzt (hier ein Archivbild) (Michael Matthey / dpa / Michael Matthey)
    Vertreter der Gewerkschaft IG BCE und des Arbeitgeberverbands BAVC treffen sich im rheinland-pfälzischen Bad Breisig. Die Verhandlungen sind bis morgen angesetzt. Ende Februar waren die Gespräche ergebnislos vertagt worden.
    Während die Arbeitgeber in dem Tarifstreit auf Lohnzurückhaltung pochen und auf die Krise in der Branche wegen der hohen Energiepreise verweisen, will die Gewerkschaft unter andererm höhere Entgelte oberhalb der Inflationsrate erreichen. Eine konkrete Lohnforderung hat sie nicht vorgelegt. Der aktuelle Tarifvertrag war Ende Februar ausgelaufen.
    Der Chemie- und Pharmabereich ist die drittgrößte Industriebranche in Deutschland nach dem Auto- und dem Maschinenbau.
    Diese Nachricht wurde am 24.03.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.