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Seit 06:50 Uhr Interview
StartseiteCorsoUrban Street Art in Chemnitz28.08.2018

Festival trotz AusschreitungenUrban Street Art in Chemnitz

"Wir waren schon sehr verunsichert", sagte Thomas Dietze, Leiter des "ibug-Festivals" in Chemnitz im Dlf. Das international besetzte Festival für "urban street art" findet derzeit in Sachsen statt. Die Veranstalter fürchten, dass sich Besucher durch die Ausschreitungen abschrecken lassen.

Thomas Dietze im Gespräch mit Susanne Luerweg

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ibug-Festival für moderne Kunst in Chemnitz 2018 (ibug/Luise Blumstengel)
Fassade der alten Nadel- und Platinenfabrik in Chemnitz, illuminiert für das ibug- Festival (ibug/Luise Blumstengel)
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Starker Polizeieinsatz

Die Polizei fahre seit dem Wochenende verstärkt Streife und "wir fühlen uns gut beschützt" , so Dietze. Nach einer kurzen Pause geht das Festival am kommenden Wochenende weiter und man habe mit den Sicherheitskräften gesprochen, ob die Polizei noch stärker kontrollieren könne. Bislang sei die Situation auf dem Gelände ruhig, allerdings findet das "ibug-Festival" auch nicht direkt im Zentrum statt. Das Gelände ist rund zwei Kilometer entfernt. Allerdings, so Dietze, habe man die Krankenwagen und Hubschrauber im Einsatz gehört, was zu einer gewissen Verunsicherung führte. Dennoch fühlen sich die Organisatoren von Polizei und Verantwortlichen gut unterstützt und gut behandelt. Bislang ist auf dem Festival eine friedliche Stimmung und, so weit bekannt, sind abreisende Künstler sicher zu Hause angekommen. Insgesamt gebe ihnen die Situation aber schon zu denken, erklärte Dietze im Dlf.

Drohender Besucherschwund

Für die nächsten Festivaltage fürchten die Veranstalter trotzdem einen gewissen Besucherschwund, da gerade Besucher von außerhalb sich vielleicht abschrecken lassen durch die Ausschreitungen in Chemnitz. "Man kann aber sicher anreisen und das Zentrum umfahren", unterstrich Thomas Dietze im Dlf.

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