
Der Brief habe sie überrascht, da es nicht stimme, dass sie Filmemacher "zum Schweigen gebracht" habe, sagte Tuttle der Deutschen Presse-Agentur. Sie sei persönlich zutiefst betroffen über den Tod von Zivilisten im Gaza-Streifen, erklärte Tuttle. Der Nahostkonflikt sei aber eines der derzeit "schwierigsten und polarisierendsten Themen", dessen "Komplexität und Sensibilität" man "nicht in einem kurzen Statement" vermitteln könne, betonte die Festival-Leiterin.
Rund 80 Filmschaffende hatten der Berlinale eine mangelnde pro-palästinensische Positionierung im Gaza-Krieg vorgeworfen.
Diese Nachricht wurde am 19.02.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
