Berliner Dom
Festliche Wiedereröffnung der Hohenzollerngruft

Mit einem Festgottesdienst ist die Hohenzollerngruft im Berliner Dom nach langer Sanierungszeit wiedereröffnet worden. Berlins Regierender Bürgermeister Wegner sprach von einem "einzigartigen Erinnerungsort".

    Mehrere Menschen stehen vor einer Absperrung, dahinter stehen vier hölzerne Särge mit Verzierungen.
    Besucher schauen sich am Tag der Offenen Tür anlässlich der Wiedereröffnung der Hohenzollerngruft im Berliner Dom Särge an. (picture alliance / dpa / Christophe Gateau)
    Unter den mehreren hundert Gästen waren viele Vertreter aus Politik, Kirchen und Gesellschaft. Kulturstaatsminister Weimer bezeichnete die Gruft als Ort herausragender Grabkultur und Lernort für künftige Generationen. Als Vertreter des Hauses Hohenzollern nannte Georg Friedrich Prinz von Preußen die Gruft ein Zeugnis menschlicher Lebenswege. Die Geschichte seiner Familie sei wie die Geschichte Deutschlands von Licht und Schatten geprägt.
    In der 1.500 Quadratmeter großen Gruft werden 91 Särge aufbewahrt. Unter den Angehörigen der ehemaligen deutschen Adelsdynastie, die dort bestattet sind, ist auch König Friedrich I. Die sechs Jahre dauernden Sanierungen der Begräbnisstätte waren nötig geworden, weil Feuchtigkeit und Wärme die Särge beschädigt hatten. Die Umbauarbeiten beliefen sich auf rund 29,5 Millionen Euro.
    Diese Nachricht wurde am 01.03.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.