Spanien
Feuer zerstört 26.000 Hektar Wald - 1.200 Menschen müssen die Region verlassen

Ein Waldbrand rund hundert Kilometer nördlich von Spaniens Hauptstadt Madrid hat bisher mehr als 26.000 Hektar Fläche zerstört.

    Ein Waldbrand in Spanien frisst sich in der Nacht durch die Landschaft
    Dem Waldbrand 100 Kilometer nördlich von Madrid sind tausende Hektar Wald zum Opfer gefallen. (AFP / HANDOUT)
    Rund 1.200 Menschen hätten die Region verlassen, teilte die Feuerwehr- und Brandschutzbehörde im Onlinedienst X mit. Das Feuer war am Donnerstag in einem bewaldeten und bergigen Gebiet in der Region Guadalajara ausgebrochen. Es wütete auch im Nationalpark Sierra Norte, in dem gefährdete Arten wie Adler, Wölfe und Schmetterlinge leben.
    Die Lage dürfte sich in den nächsten Tagen verschärfen. Ab morgen wird eine neue Hitzewelle erwartet, die in weiten Teilen des Landes Temperaturen von mehr als 40 Grad mit sich bringen soll.
    In Spanien gibt es seit einigen Jahren regelmäßig lang anhaltende Hitzewellen. Wissenschaftlern zufolge verstärkt der menschengemachte Klimawandel Länge, Intensität und Häufigkeit extremer Hitze.
    Diese Nachricht wurde am 20.07.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.