Anhaltende Hitzewelle
Feuerwehr kämpft bei Paris gegen Waldbrand - Todesopfer in Andalusien identifiziert

Im Wald von Fontainebleau bei Paris kämpfen Feuerwehrleute den zweiten Tag in Folge gegen einen Waldbrand.

    Eine Person läuft los, um Hilfe zu holen, nachdem in der Nähe von Wohnhäusern in Noisy-sur-École (Frankreich) ein Feld in Brand geraten ist, während ein Großbrand den Wald von Fontainebleau – das größte Waldgebiet der Region Île-de-France – erfasst.
    Das Feuer bei Fontainebleau südlich von Paris hat bisher rund 2.000 Hektar Wald vernichtet. (picture alliance/NurPhoto/Samuel Boivin)
    Nach Behördenangaben hat das Feuer bisher mehr als 2.000 Hektar Wald vernichtet, rund 850 Feuerwehrleute seien im Einsatz. Wegen des anhaltenden Windes flamme das Feuer an zwei größeren Brandherden immer wieder auf. Die Polizei nahm zwei mutmaßliche Brandstifter fest. Bislang ist nicht bekannt, ob sie der mutwilligen oder der fahrlässigen Brandstiftung verdächtigt werden.
    Nach einem Waldbrand in Andalusien in der vergangenen Woche haben die spanischen Behörden inzwischen einen Großteil der insgesamt 13 Todesopfer identifizieren können. Es handele sich um fünf Briten, drei Belgier, eine Französin und einen Spanier. Das Feuer war am Donnerstag in der Provinz Almería ausgebrochen und hatte tausende Hektar Land zerstört. Ausgelöst wurde es offenbar von einem herabgestürzten Stromkabel.
    Diese Nachricht wurde am 14.07.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.