
Wie der Zivilschutz mitteilte, hat sich das durch den Absturz von zwei russischen Drohnen ausgelöste Feuer inzwischen auf eine Fläche von rund 1.200 Hektar ausgebreitet. Die Behörden zeigten sich dennoch zuversichtlich, die Lage vollständig unter Kontrolle bringen zu können. Das Bundesamt für Strahlenschutz äußerte hingegen die Sorge, dass der Brand radioaktive Stoffe, die seit der Tschernobyl-Katastrophe im Wald abgelagert seien, in die Atmosphäre freisetzen könnte.
Die Ukraine hat Russland wiederholt Angriffe auf Atomanlagen vorgeworfen, darunter auch Tschernobyl. Im vergangenen Jahr wurde die Schutzhülle um das AKW durch eine russische Drohne beschädigt.
Diese Nachricht wurde am 10.05.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
