
Ein Sprecher sagte der Deutschen Presse-Agentur, man sei vorsichtig optimistisch, das Feuer in den Chiemgauer Alpen unter Kontrolle bringen zu können. Seit Mittwochabend kämpfen hunderte Feuerwehrleute gegen die Flammen in dem unwegsamen Gelände bei Unterwössen. Eine große Herausforderung seien die zahlreichen Glutnester am Boden, hieß es. Wind könnte dort ein Wiederaufflammen des Brandes begünstigen.
Auch das Feuer auf einem ehemaligen Militärgelände im brandenburgischen Jüterbog konnte noch nicht gelöscht werden. Gestern waren dort rund 250 Hektar in Brand geraten. Eine direkte Brandbekämpfung ist wegen der Munitionsbelastung des Geländes nicht möglich.
Feuer nahe Atomkraftwerk in England ausgebrochen
Während Spanien und Frankreich zuletzt Erfolge im Kampf gegen Waldbrände gemeldet haben, hat sich die Lage in anderen europäischen Ländern verschärft. In Großbritannien geht die Feuerwehr derzeit gegen einen Waldbrand in der Nähe eines Kernkraftwerks in der Grafschaft Suffolk vor.
Premier Burnham sprach von einem "sehr ernsten Vorfall". Die Flammen haben sich auf eine Fläche von etwa 100 Hektar ausgebreitet. Für das Atomkraftwerk besteht laut Behörden jedoch momentan keine unmittelbare Gefahr.
Neue Brände in der Türkei und in Griechenland
In Griechenland wüten unter anderem auf der Insel Kreta Feuer. Sie wurden durch starke Winde angefacht, die auch die Löscharbeiten erschweren.
In der Türkei gibt es der Regierung zufolge mehr als 100 Waldbrände, vorwiegend am Mittelmeer. Die meisten seien unter Kontrolle.
Aus dem Deutschlandfunk-Programm
Diese Nachricht wurde am 31.07.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
