Südeuropa
Feuerwehr kämpft weiter gegen Waldbrände in Frankreich und Spanien - Krisensitzung in Paris

Frankreichs Präsident Macron hat wegen der schweren Waldbrände im Süden des Landes eine Krisensitzung einberufen. Diese soll am Vormittag in Paris stattfinden. Nahe Bordeaux bemühen sich Einsatzkräfte der Feuerwehr weiter um die Eindämmung des Feuers, das nur noch 15 Kilometer von der Großstadt entfernt ist. Nach Angaben der Behörden blieb die Lage in der Nacht insgesamt stabil.

    Feuerwehrleute im Einsatz in L'Ombrière (Saint-Jean-d'Illac, Gironde, Nouvelle-Aquitaine, Frankreich) in einem Waldgebiet.
    Kampf gegen die Waldbrände in Frankreich (picture alliance/abaca/Duprat Stephane)
    In der Region mussten bereits rund 250.000 Menschen ihre Häuser verlassen, 240 Gebäude wurden zerstört. Allein am Wochenende brannten 10.000 Hektar Land ab. Auch in anderen Teilen des Landes kämpfen Einsatzkräfte gegen Feuer.
    Bei der Bekämpfung der verheerenden Waldbrände in der Nähe von Madrid zeichnen sich erste Fortschritte ab. Heute sollen die ersten Evakuierten zurückkehren können, wie ein Regierungsvertreter der Region Madrid sagte. Das Feuer ist aber nach wie vor nicht unter Kontrolle. Wegen der Brände in der Umgebung der Hauptstadt sowie nahe der Stadt Valencia im Osten des Landes mussten insgesamt 75.000 Menschen in Sicherheit gebracht werden.
    Diese Nachricht wurde am 27.07.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.