Fontainebleau
Feuerwehrmann gesteht Brandstiftung - Waldbrand noch nicht unter Kontrolle

In Frankreich hat ein Mitglied der freiwilligen Feuerwehr gestanden, den Waldbrand in Fontainebleau bei Paris gelegt zu haben.

    Eine Person läuft los, um Hilfe zu holen, nachdem in der Nähe von Wohnhäusern in Noisy-sur-École (Frankreich) ein Feld in Brand geraten ist, während ein Großbrand den Wald von Fontainebleau – das größte Waldgebiet der Region Île-de-France – erfasst.
    Das Feuer bei Fontainebleau südlich von Paris hat bisher rund 2.000 Hektar Wald vernichtet. (picture alliance/NurPhoto/Samuel Boivin)
    Nach Angaben der Staatsanwaltschaft erklärte der Mann, er habe mit einem Feuerzeug und Benzin Reisig angezündet. Insgesamt seien sechs Verdächtige in Polizeigewahrsam genommen worden. Einer von ihnen habe eingeräumt, an einer anderen Stelle versehentlich ein Feuer entfacht zu haben, als er eine Zigarettenkippe weggeworfen habe.
    Nach Angaben der Behörden sind mittlerweile neben mehr als 850 Feuerwehrleuten vier Löschflugzeuge im Einsatz. Demnach wurden bislang mehr als 2.000 Hektar Wald vernichtet. Etwa 1.000 Menschen seien in Sicherheit gebracht worden. Das Feuer im Wald von Fontainebleau war am Sonntag ausgebrochen.
    Diese Nachricht wurde am 14.07.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.