
Die Preisträger sind alle unter 40 Jahren und haben laut der Jury "außergewöhnliche Entdeckungen" gemacht. Mit Hong Wang aus China wird erneut eine Frau geehrt, erst die dritte seit der ersten Verleihung des Preises im Jahr 1936. Die 35-jährige Mathematikerin, die in Frankreich und den USA lehrt, hat die Kakeya-Vermutung aus dem Jahre 1917 gelöst. Ihr Landsmann Yu Deng befasste sich mit Hilberts sechstem Problem aus dem Jahre 1900, der US-Amerikaner John Pardon mit der Knotentheorie und der Kanadier Jacob Tsimerman mit der André-Oort-Vermutung von 1989.
Die Fields-Medaille wird alle vier Jahre auf dem Kongress der Internationalen Mathematischen Union (IMU) verliehen. Trotz Protesten fand die Verleihung in Philadelphia statt.
Diese Nachricht wurde am 24.07.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
