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FIFA-Fussball-WMDas Milliardenspiel

Mit Integritätsmanager, Fly-In-Team und anderen Maßnahmen - der Fußballweltverband FIFA rüstet sich gegen mögliche Spielmanipulationen bei der Weltmeisterschaft in Brasilien. Um Sport alleine geht es hier schon lange nicht mehr.

Von Tim Brockmeier | 13.05.2014

Ein Plakat mit der Aufschrift "Rio 2014" hängt im Maracana-Fußballstadion in Rio de Janeiro.
Der Countdown zur Fußball-WM in Brasilien läuft. (dpa/epa/efe/Marcelo Sayao)
Die Angst vor dem Verschieben von WM-Spielen sei "nicht unbegründet", sagt in dem Bericht von Tim Brockmeier der Deutsche Helmut Spahn, Direktor des Zentrums für Sport-Sicherheit in Katar. Bei der WM in Brasilien würden Milliarden umgesetzt, auch bei den Wetten.
Die FIFA erklärte im Vorfeld des Turniers, bereits konkrete Hinweise darauf zu haben, dass WM-Spiele manipuliert werden sollen. Um dies zu verhindern hat der Verband erstmals einen Integritätsmanager ernannt und ein sogenanntes Fly-In-Team zusammengestellt, das Verdachtshinweisen nachgehen soll. Die Schiedsrichter mussten eine Integritätserklärung abgeben.
Sie können den Beitrag bis zum 14. Oktober nachhören.