
FIFA-Präsident Infantino erklärte, der Vorschlag werde nicht weiter verfolgt. Er habe zu einer Spaltung geführt, die nicht im Interesse des eigentlichen Ziels sein könne, den Sport zu vereinen und zu verbessern. - Mit ihren Plänen wollte die FIFA die Einnahmen deutlich steigern. Dabei ging es um etliche Milliarden US-Dollar und damit verbunden um höhere Zahlungen an die Landesverbände.
Mehrere Kontinentalverbände und Fußball-Funktionäre hatten sich gegen das Vorhaben gestellt. Der europäische Verband UEFA drohte mit dem Boykott der Weltmeisterschaft. Ein hochrangiger Berater Infantinos trat zurück und sprach von einem schlechten Geschäft für den Fußball. Der operative Geschäftsführer der FIFA, Lamour, sagte, die Mitarbeiter des Weltverbands seien von Infantino getäuscht worden. Er beschrieb den Vorschlag als Projekt einer einzigen Person.
Diese Nachricht wurde am 01.08.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
