Fußball-WM in USA, Mexiko und Kanada
FIFA in der Kritik: Trump-Anbiederung "auf peinlichste Art"

Einen Monat vor dem Start der Fußball-WM sieht sich die FIFA weiter massiver Kritik aufgrund ihres Umgangs mit US-Präsident Trump ausgesetzt.

    Im Oval Office im Weißen Haus hält Fifia-Chef Gianni Infantino den WM-Pokal in den Händen und zeigt ihn US-Präsident Donald Trump.
    Im Oval Office im Weißen Haus hält Fifia-Chef Gianni Infantino den WM-Pokal in den Händen und zeigt ihn US-Präsident Donald Trump. (Archivbild) (picture alliance | Captital Pictures | CNP/ADM)
    Der Weltverband und sein Präsident Infantino gingen davon aus, "dass eine Trump-Anbiederung auf die unglaublichste und peinlichste Art und Weise, die man sich vorstellen kann, der einzige Weg für eine erfolgreiche WM ist", erklärte Minky Worden von Human Rights Watch bei ntv.de. Dies sei aber "ein völlig falsches Verständnis".
    Laut Worden habe die FIFA mit Blick auf die Einhaltung der Menschenrechte beim Turnier in den USA, Mexiko und Kanada (11. Juni bis 19. Juli) auf "unvorstellbarer Ebene" versagt. "Momentan sieht es eher danach aus, dass das Turnier eine potenzielle Menschenrechtskatastrophe wird", sagte sie unter anderem mit Blick auf den Umgang mit der umstrittenen Einwanderungsbehörde ICE. Einsätze der Agenten im WM-Umfeld müssten "unbedingt verhindert werden", forderte sie.
    Diese Nachricht wurde am 12.05.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.