
FIFA-Chef Gianni Infantino hatte das Turnier schon im Vorfeld als "größte und inklusivste" WM aller Zeiten gelobt. Nach massiver Kritik erhöhte die FIFA auch die Teilnahmeprämien. Es wird erwartet, dass Infantino seine erneute Kandidatur für das Präsidentenamt 2027 ankündigen wird.
Er ist allerdings - unter anderem wegen seiner öffentlicher Statements und seiner Nähe zu US-Präsident Trump - höchst umstritten. In Kanada lehnte die Polizei laut Medien einen Antrag auf Sicherheitseskorte inklusive Straßensperrungen und gesonderter Autokolonne für den FIFA-Boss ab.
Die iranische Delegation nimmt nicht an dem Kongress teil. Aufgrund von "Einreiseproblemen" flogen Verbandschefs Mehdi Taj und sein Generalsekretär unverrichter Dinge wieder zurück. Die Teilnahme des Iran an der WM ist allerdings kein offizieller Punkt der Tagesordnung.
Diese Nachricht wurde am 30.04.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
