
Die WM findet vom 11. Juni bis 19. Juli 2026 in den USA, Kanada und Mexiko statt - die iranischen Vorrundenspiele sollten bislang in den USA stattfinden. Angesichts des US-israelischen Krieges gegen den Iran hatte US-Präsident Trump der iranischen Mannschaft den Verzicht auf die Teilnahme nahegelegt. Er begründete dies mit Sorge um "Leben und Sicherheit" der Spieler.
Daraufhin gab der iranische Fußballverband bekannt, Gespräche mit der FIFA über eine mögliche Verlegung der iranischen Vorrundenspiele nach Mexiko zu führen. Ihr Land sei bereit, die iranischen Spiele auszurichten, hatte die mexikanische Präsidentin Sheinbaum erklärt. Zu der Frage, ob eine entsprechende Verlegung nach Mexiko tatsächlich stattfindet, äußerte sich der FIFA-Präsident nicht.
Die iranische Nationalmannschaft soll nach bisherigem Plan in Los Angeles auf Neuseeland und Belgien treffen, gefolgt von einem Spiel gegen Ägypten in Seattle. Das Quartier der Mannschaft soll sich demnach in Tucson im US-Bundesstaat Arizona befinden.
Am 28. Februar hatten die USA und Israel mit Luftangriffen auf den Iran begonnen, bei denen der damalige oberste Führer des Landes, Chamenei, sowie weitere ranghohe Mitglieder der iranischen Führung getötet wurden. Der Iran reagiert seitdem mit Raketen- und Drohnenangriffen auf Israel, mehrere Golfstaaten sowie US-Einrichtungen in der Golfregion.
Diese Nachricht wurde am 01.04.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
