Fußball
FIFA-Präsident Infantino hält an Teilnahme des Iran an Fußball-WM fest

FIFA-Präsident Infantino geht trotz des Krieges im Nahen Osten weiterhin fest von der Teilnahme des Iran an der Fußball-WM im Sommer aus. "Wir wollen, dass der Iran spielt. Es gibt keinen Plan B, C oder D – es gibt Plan A", sagte Infantino im mexikanischen Fernsehen.

    Gianni Infantino sitzt bei einer Pressekonferenz vor mehreren US-amerikanischen Flaggen. Er gestikuliert mit beiden Händen. Vor ihm liegt ein Fußball.
    Gianni Infantino, Präsident der Fifa Anfang Mai 2025 im Weißen Haus in Washington. (Imago | Newscom | AdMedia)
    Die iranische Nationalmannschaft solle unter "bestmöglichen Bedingungen" teilnehmen, denn sie repräsentiere die Menschen, die im Iran lebten, ebenso wie jene, die im Ausland lebten, sagte Infantino. Der Iran habe sich sportlich für die WM qualifiziert. Allerdings räumte der FIFA-Chef ein, dass die politische Lage "sehr kompliziert" sei.
    Die Fußball-WM findet vom 11. Juni bis zum 19. Juli in den USA, Mexiko und Kanada statt. Der Iran soll in der Vorrunde in Los Angeles gegen Neuseeland und Belgien antreten, danach in Seattle gegen Ägypten. Das WM-Quartier der Mannschaft wurde in Tucson, Arizona gebucht. Eine Verlegung der iranischen WM-Spiele nach Mexiko ist für die FIFA kein Thema.
    Diese Nachricht wurde am 31.03.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.