Nach Krisenrunde
FIFA-Spitze sützt Infantino in Investoren-Affäre

Der unter Druck geratene Präsident des Weltfußballverbandes, Infantino, hat die Rückendeckung von der FIFA-Führungsspitze erhalten.

    Portät des FIFA-Präsidenten Gianni Infantino
    Unter Druck: FIFA-Präsident Gianni Infantino (imago / Joeran Steinsiek)
    Nach einem Krisentreffen in der marokkanischen Hauptstadt Rabat wurde eine Erklärung verbreitet, wonach Generalsekretär Grafström und die anwesenden Mitglieder des sogenannten Management-Boards ihre uneingeschränkte Unterstützung für den Schweizer bekräftigten. Der FIFA-Präsident hatte zuletzt für eine Welle der Empörung gesorgt, als seine Pläne zum Verkauf von kommerziellen Rechten an künftigen WM-Turnieren an Investoren bekannt wurden. In der Folge entzogen ihm mehrere Kontinentalverbände die Unterstützung, darunter auch die europäische UEFA. In der Folge wurden die Pläne aufgegeben.
    Der FIFA-Präsident will sich im kommenden Jahr zur Wiederwahl stellen. Eine erneute Mehrheit gilt inzwischen als unsicher.
    Diese Nachricht wurde am 06.08.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.