"Niemand verkauft den Fußball"
FIFA wehrt sich gegen Kritik - besteht aber weiter auf ihre Teilprivatisierungspläne für die WM

Die FIFA hat die Kritik an ihren Investoren-Plänen rund um die Fußball-WM zurückgewiesen, besteht aber gleichzeitig auf ihrem Vorhaben.

    FIFA-Präsident Gianni Infantino. Der Mann mit Anzug und Glatze lächelt und hebt einen Daumen.
    Der umstrittene FIFA-Präsident Gianni Infantino. (Archivbild) (picture alliance / dpa / Tom Weller)
    Der Fußball-Weltverband nehme die öffentlich geäußerten Rückmeldungen und Bedenken zwar zur Kenntnis und respektiere diese, heißt es in einer Mitteilung. Gleichzeitig bekräftige man das Bekenntnis zu einem offenen und demokratischen Konsultationsprozess. Dieser sei in den vergangenen Tagen von fehlerhafter Berichterstattung in den Medien gestört worden. Niemand verkaufe den Fußball, betonte die FIFA.
    Die geplante Öffnung für Investoren hatte harsche Kritik hervorgerufen. Die Europäische Fußball-Union UEFA beschloss, alle Turniere zu boykottieren, sollte das Vorhaben durchgesetzt werden. Der für Nord- und Mittelamerika sowie die Karibik zuständige Verband CONCACAF schloss sich dem an.
    Diese Nachricht wurde am 31.07.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.