Berlin
Filme zu Menschenrechtsverletzungen und Widerstand: Human Rights Film Festival in Berlin hat begonnen

Beim Human Rights Film Festival sind bis zum 18. April 24 internationale Dokumentarfilme zum Thema Menschenrechte in mehreren Berliner Kinos zu sehen. Das diesjährige Motto lautet "Where Stories Fight Back" ("Wenn Geschichten zurückschlagen").

    Aktivistin Juma Xipata bei der Premiere des Films "Yanuni - Die Stimme des Amazonas" von Richard Ladkani im Juni 2025 beim Tribeca Festival in New York City.
    Der Film "Yanuni - Die Stimme des Amazonas" von Richard Ladkani wurde zur Eröffnung des Human Rights Film Festivals gezeigt. Im Bild: Aktivistin Juma Xipata bei der Premiere im Juni 2025 in New York City. (picture alliance / Sipa USA / EuropaNewswire)
    Das Filmfestival, das am Freitag in der Berliner Kulturbrauerei eröffnet wurde, stellt in seinem Programm Menschenrechtsverletzungen in den Mittelpunkt. Zum Auftakt wurde "Yanuni - Die Stimme des Amazonas" von Richard Ladkani gezeigt. Die Produktion porträtiert eine indigene Aktivistin und deren Einsatz für ihr Volk und den Schutz des Amazonas.

    Filme zu Menschenrechtsverletzungen und Widerstand

    Während des Festivals sollen drei Preise vergeben werden. Mit dem "Willy-Brandt-Dokumentarfilmpreis" einer Fachjury soll eine besonders herausragende künstlerische und inhaltliche Leistung ausgezeichnet werden. Der Preis ist mit 5.000 Euro dotiert. Eine Jugendjury vergibt den "Youth-Award" und bestimmt damit einen Film, der anschließend an Schulen gezeigt werden soll. Zudem vergibt das Publikum einen "Audience-Award".
    Veranstaltet wird das Festival von der Organisation "Aktion gegen den Hunger", die ihren Angaben zufolge vor allem auf globale Krisen, zunehmende populistische Tendenzen und steigende Hasskriminalität aufmerksam machen will.
    Diese Nachricht wurde am 11.04.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.